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Erzähltes Elend – Autofiktionen von Armut und Abweichung

Erzähltes Elend – Autofiktionen von Armut und Abweichung

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Abhandlungen zur Literaturwissenschaft

Erzähltes Elend – Autofiktionen von Armut und Abweichung

Stephanie Bremerich

Literary Criticism / Semiotics & Theory

Weniger erhaben als vielmehr isoliert und abgebrannt thront er über den Dingen: Spätestens seit Carls Spitzwegs bekanntem Gemälde von 1839 gilt der ‚arme Poet‘ als Klischee. Doch wie nehmen die Autorinnen und Autoren selbst ihre finanzielle und soziale Randständigkeit wahr? Diese Frage steht im Fokus der vorliegenden Monographie. Untersucht werden literarische Selbstdarstellungen aus drei Jahrhundertwenden – der Zeit um 1800, um 1900 und um 2000 – und damit aus drei Epocheneinschnitten, die in Deutschland mit besonderen ästhetischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Paradigmenwechseln verbunden waren. Autofiktionen von Armut und Abweichung werden dabei sowohl  unter fiktions- und erzähltheoretischen Gesichtspunkten diskutiert als auch zu gesellschaftlichen und ökonomischen Diskursen ihrer Zeit in Bezug gesetzt. 

Stefanie Bremerich ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Germanistik der Universität Leipzig.


Publication Date: 09 July 2018
Publisher: J.B. Metzler
Imprint: J.B. Metzler
ISBN-13: 9783476045782
Format: Paperback / softback
Page Count: 315

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