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Körperoptimierung

Körperoptimierung Selbstverbesserung zwischen Steigerungsdruck und Leibgebundenheit

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Frankfurter Beiträge zur Soziologie und Sozialpsychologie

Körperoptimierung

Selbstverbesserung zwischen Steigerungsdruck und Leibgebundenheit

Julia Schreiber

Social Science / Sociology / General

Die Ansprüche an die Optimierung des Körpers in spätmodernen westlichen Gesellschaften scheinen in einem Spannungsverhältnis zu stehen zum Leib als jener Dimension des Körperlichen, die auf eine konstitutive Unverfügbarkeit und Begrenztheit verweist. Die vorliegende Arbeit geht diesem Spannungsverhältnis nach, indem sie anhand von narrativ-biografischen Interviews die Vermittlung von gesellschaftlichen Anforderungen und individuellen Praktiken untersucht. Aufgezeigt wird dabei, dass sich die Verdrängung des Leiblichen gerade auch deshalb zunehmend zu normalisieren scheint, weil sie mit bestimmten sozialen und psychischen Bedeutungen versehen ist. Vor diesem Hintergrund werden die Folgewirkungen von Körperoptimierungen, aber auch das Widerstands- und Transformationspotenzial des Leiblichen diskutiert.


Die Autorin

Julia Schreiber ist als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Sigmund-Freud-Institut und an der Professur für Soziologie und psychoanalytische Sozialpsychologie der Goethe-Universität in Frankfurt am Main tätig. Sie befasst sich mit Fragestellungen zu Kultur und Psyche, insbesondere im Kontext spätmoderner Optimierungsanforderungen, und zur Soziologie des Körpers sowie qualitativer Sozialforschung.


Publication Date: 25 November 2021
Publisher: Springer Fachmedien Wiesbaden
Imprint: Springer VS
ISBN-13: 9783658360177
Format: Paperback / softback
Page Count: 318

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