{"product_id":"9783662735237","title":"Die Macht der Zahlen in der griechischen Antike","description":"\u003ch3\u003eSchriften zur Alten Geschichte\u003c\/h3\u003e\u003ch1\u003eDie Macht der Zahlen in der griechischen Antike\u003c\/h1\u003e\u003ch3\u003eChristoph Michels | Klaus Freitag\u003c\/h3\u003e\u003cdiv\u003e\u003cb\u003eLiterary Criticism \/ Ancient \u0026amp; Classical\u003c\/b\u003e\u003c\/div\u003e\u003cbr\u003e\u003cdiv\u003e\n\u003cp\u003eIn heutigen öffentlichen Debatten sind Zahlen allgegenwärtig; sie entwickeln mitunter gar ein Eigenleben. Wo Datengrundlagen fehlen, werden sie angemahnt, und es wird über die Verfahren zur Generierung von Zahlen gestritten. Welcher Stellenwert indes Zahlen sowohl bei der Gestaltung der Zukunft als auch bei der Konstruktion der Vergangenheit zugemessen wird, ist kulturspezifisch determiniert und nicht statisch festgeschrieben.\u003c\/p\u003e\r\n\r\n\u003cp\u003eWie fruchtbar es für die Kulturgeschichte des antiken Griechenlands sein kann, zu untersuchen, was wie und warum von wem gezählt wurde und wie man die entsprechenden Ergebnisse kommunizierte, hat sich erst in den letzten Jahrzehnten in vollem Umfang gezeigt. Während etwa früher zu Zahlenangaben in der griechischen Literatur vor allem betont wurde, dass Historiographen mit Plausibilitäten und übertriebenen Zahlen operierten, sich also einer pseudoexakten Arbeitsweise bedienten, um Autorität zu erzeugen, wird dies heute differenzierter betrachtet. So wurden Zahlen u.a. als Mittel genutzt, um hinsichtlich von Raum und Zeit die Stufen und Modalitäten von Sicher- und Unsicherheit von Wissen zu verdeutlichen, und sie reflektieren eine intensivierte Beherrschung des Raums. Gleichzeitig stellt sich die Frage, woher die in der antiken Literatur genannten Zahlen stammen, bzw. inwiefern in den von zunehmender Schriftlichkeit geprägten Poleis ‚statistische‘ Daten (wie Geburts- und Sterberegister und Militärkataloge) erhoben wurden und ob diese öffentlich zugänglich waren. Quantifizierung und Kalkulation waren für politische Entscheidungsprozesse jedenfalls immer mehr von Bedeutung.\u003c\/p\u003e\r\n\r\n\u003cp\u003eDas Buch spürt zum einen den Wechselwirkungen zwischen der Generierung von Zahlen in den griechischen Poleis und ihrer Diskursivierung nach, d.h. auch den Methoden des Zählens und der Verwendung von Zahlenangaben in Dichtung und Prosaliteratur. Zum anderen werden quantitative Methoden in der modernen Forschung und die Grundlagen des für historische Interpretationen rekonstruierten und konstruierten Zahlenmaterials reflektiert.\u003c\/p\u003e\r\n\u003c\/div\u003e\u003cdiv\u003e\n\u003cp\u003eKlaus Freitag ist Professor für Alte Geschichte an der RWTH Aachen.\u003c\/p\u003e\r\n\r\n\u003cp\u003ePD Dr. Christoph Michels lehrt an der Universität Münster; SS 2024 Professurvertretung an der Universität Mainz.\u003c\/p\u003e\r\n\u003c\/div\u003e\u003cbr\u003e\u003ctable\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd\u003ePublication Date: \u003c\/td\u003e\n\u003ctd\u003e04 October 2026\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd\u003ePublisher: \u003c\/td\u003e\n\u003ctd\u003eSpringer Berlin Heidelberg\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd\u003eImprint: \u003c\/td\u003e\n\u003ctd\u003eJ.B. Metzler\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd\u003eISBN-13: \u003c\/td\u003e\n\u003ctd\u003e9783662735237\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd\u003eFormat: \u003c\/td\u003e\n\u003ctd\u003ePaperback \/ softback\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003c\/table\u003e","brand":"Springer Berlin Heidelberg","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":51032856756364,"sku":"9783662735237","price":76.49,"currency_code":"USD","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0710\/9545\/1788\/files\/9783662735237.jpg?v=1782486619","url":"https:\/\/lateknightbooks.com\/products\/9783662735237","provider":"Late Knight Books and Services, LLC","version":"1.0","type":"link"}