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Gott ist Burger zu Bern

Gott ist Burger zu Bern: Eine spätmittelalterliche Stadtgesellschaft zwischen Herrschaftsbildung und sozialem Ausgleich

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Gott ist Burger zu Bern: Eine spätmittelalterliche Stadtgesellschaft zwischen Herrschaftsbildung und sozialem Ausgleich

Gerber, Roland

Im vorliegenden Werk werden die von dem Chronisten Konrad Justinger um 1420 in seiner Stadtchronik geäußerten euphorischen Angaben über den Aufstieg Berns zum größten mittelalterlichen Stadtstaat nördlich der Alpen nach dem Zusammenbruch der habsburgischen Landesherrschaft im schweizerischen Aargau 1415 kritisch hinterfragt. Im Zentrum der Untersuchung stehen die gesellschaftlichen Verhältnisse der Berner Einwohnerschaft am Ende des Mittelalters. Diese werden anhand der sechs ausgewählten Indikatoren Demographie, Rechtsverhältnisse, Sozialtopografie, Vermögensstruktur und Ratsherrschaft, Wirtschaftstätigkeit sowie Heerschaftsbildung auf dem Land in ihrer langfristigen Entwicklung beschrieben. Dabei wird die Bewohnerschaft des städtischen Umlandes bewusst in die Analyse mit einbezogen. Ziel dieser über die Stadtmauern hinaus blickenden Vorgehensweise ist es, die gegenseitigen Wechselwirkungen zwischen äußerer Herrschaftsbildung und innerer Sozialstruktur der Stadtgemeinde aufzuzeigen, um auf diese Weise die Ursachen der »bernischen Sonderentwicklung« im Spätmittelalter zu erklären.

Details

Published by: Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger Weimar

Publication Date: 2001-11-08

Format: Hardcover

ISBN-10: 9783740011635

ISBN-13: 9783740011635

DOI: 10.1007/978-3-476-02827-3

Dimensions: 244cm x170cm

Pages: 590

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