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Das Feuilleton ist ein einzigartiges Phänomen der modernen Pressegeschichte. Es hat sich im 19. Jahrhundert nach französischem Vorbild etabliert und wurde – ausgehend von der klassischen Zeitung – im frühen 21. Jahrhundert längst auch in neueren Medien produktiv: Das Handbuch beleuchtet das Feuilleton als diskursiven Ort für ästhetische und gesellschaftliche Debatten sowie seine spezifische Schreibweise zwischen Journalismus und Literatur. Es erläutert Grundlagenbegriffe sowie charakteristische Praktiken und Medien des Feuilletons, typische Themen und Diskurse sowie spezifische Formate wie Rezension oder Nachruf. Außerdem bietet das Handbuch – das erste seiner Art seit 70 Jahren – einen Überblick über die historische Entwicklung des Feuilletonjournalismus und betrachtet exemplarische Äquivalente in anderen Kulturräumen (England / USA, Frankreich, Spanien/Hispanoamerika, Italien, Russland, Tschechien). Ein Lagebericht zum Status der Feuilletonforschung und zur Erschließung von Feuilletonquellen durch Zeitungssammlungen, Digitalisierung und Bibliografien rundet das Handbuch ab.
Hildegard Kernmayer ist Assoziierte Professorin am Institut für Germanistik der Universität Graz.
Michael Pilz ist Assoziierter Professor am Institut für Germanistik der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck.
Marc Reichwein ist Redakteur im Feuilleton, DIE WELT, Berlin.
Erhard Schütz ist Professor em. für Neuere deutsche Literatur der Humboldt-Universität Berlin.
| Publication Date: | 24 August 2026 |
| Publisher: | J.B. Metzler |
| Imprint: | J.B. Metzler |
| ISBN-13: | 9783476060259 |
| Format: | Hardback |
| Page Count: | 532 |