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Die Studie untersucht das Stipendienwesen in der Kunstförderung als kulturpolitische Intervention zwischen Ermöglichung und Belastung. Auf Basis eines Mixed-Methods-Designs und vor dem Hintergrund der Selbstbestimmungstheorie zeigt sie, wie Stipendien Autonomie, Kompetenz und Anerkennung stärken, zugleich aber durch Intransparenz, Erwartungsdruck und Ablehnungspraktiken Demotivation und Stress erzeugen. Die Arbeit formuliert konkrete Empfehlungen für eine transparentere, resonanzorientierte und nachhaltig wirksame Förderpraxis.
Philine Griem ist Kultur- und Geisteswissenschaftlerin und Co-Leiterin der Künstlerhäuser Worpswede, einer der ältesten Stipendienstätten Deutschlands. Sie arbeitet in Forschung, Lehre und Praxis zu Schnittstellen von Kunst, Politik und Gesellschaft, studierte Kulturwissenschaft, Philosophie, Literatur und Ästhetik und promoviert am Kulturpolitischen Institut der Universität Hildesheim und an der ETH Zürich zur Kunstförderung als Intervention.
| Publication Date: | 07 December 2026 |
| Publisher: | Springer Fachmedien Wiesbaden |
| Imprint: | Springer VS |
| ISBN-13: | 9783658523473 |
| Format: | Paperback / softback |