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Grenzregionen gelten als Reallabore europäischer Integration, doch wie stehen Bürger:innen dazu? Die Studie wendet sich der Grenzregion der Großregion zwischen Belgien, Deutschland, Frankreich und Luxemburg zu und beleuchtet Perspektiven von Schüler:innen am Schengen-Lyzeum im saarländischen Perl. Die Erhebungen zeigen, dass nationalstaatliche Grenzen noch nicht komplett aus den Köpfen verschwunden sind. Sie leiten das Denken über die grenzregionalen Vorstellungen an, strukturieren Karten und bleiben wirkmächtig. Die Covid-19-Pandemie und neuerliche Grenzkontrollen seit Herbst 2024 tragen hierzu bei. Gleichzeitig wird sehr stark verbindend gedacht: Die Grenzregion stellt für viele Schüler:innen einen Verflechtungsraum dar, der unterschiedliche Chancen bietet. Europa wird in diesem Zuge als Vorteil gesehen – die Grenzregion und Europa gehen hier Hand in Hand.
Ines Funk ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Fachrichtung Gesellschaftswissenschaftliche Europaforschung und am CEUS | Cluster für Europaforschung der Universität des Saarlandes.
Florian Weber ist Universitätsprofessor für Europastudien und Clusterprofessor am CEUS | Cluster für Europaforschung der Universität des Saarlandes.
| Publication Date: | 11 January 2027 |
| Publisher: | Springer Fachmedien Wiesbaden |
| Imprint: | Springer VS |
| ISBN-13: | 9783658527143 |
| Format: | Paperback / softback |