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Eigennamen referieren - Referieren mit Eigennamen

Eigennamen referieren - Referieren mit Eigennamen Zur Kontextinvarianz der namentlichen Bezugnahme

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Studien zur Kognitionswissenschaft

Eigennamen referieren - Referieren mit Eigennamen

Zur Kontextinvarianz der namentlichen Bezugnahme

Robin Hörnig

Social Science / Sociology / General

Seit Freges "Der Morgenstern ist der Abendstern" bewegt sich die philosophisch-semantische Diskussion um die referentielle Funktion der Eigennamen im Spannungsfeld zwischen Epistemologie (a priori - a posteriori) und Metaphysik (notwendig - kontingent). Tendenziell wird aus kognitiver Sicht der epistemologischen Argumentation größere Bedeutung zugemessen und die Metaphysik in den Hintergrund geschoben.

Robin Hörnig integriert Epistemologie und Metaphysik durch das Einbeziehen möglicher Welten und Kontexte im Rahmen von Kaplans zweistufiger Semantik. Er zeigt auf, dass sich die Ebene der Satzsemantik (Freges Gedanke) als unzureichend für die Repräsentation des Fregeschen Erkenntniswertes erweist und dass es einer Äußerungssemantik zur Repräsentation der Fregeschen Bedeutung bedarf. Das Äußerungsverstehen unterscheidet sich kognitiv signifikant vom Satzverstehen. Als Schlüsselproblem kristallisiert sich die Kontextinvarianz der namentlichen Bezugnahme heraus, das sich aus der Sprecher- und aus der Hörerperspektive nicht gleichermaßen stellt.
Dr. Robin Hörnig ist wissenschaftlicher Mitarbeiter von Professor Reinhold Kliegl an der Abteilung für Allgemeine Psychologie I (Kognitive Psychologie) der Universität Potsdam.

Publication Date: 29 April 2003
Publisher: Deutscher Universitätsverlag
Imprint: Deutscher Universitätsverlag
ISBN-13: 9783824445066
Format: Paperback / softback
Page Count: 257

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